Entscheidungszeit: Für Gott oder für den Teufel

von Helene Walterskirchen:

Es wird heute viel von Frieden gesprochen, aber je mehr man ihn herbeizureden versucht, um so mehr scheint er sich zu entfernen und der Unfrieden statt dessen zu wachsen.

Nun könnte jemand sagen: „Aber die Demo am 1.8. in Berlin war doch friedlich“, was an und für sich richtig ist und dennoch ist es auch falsch. Sie hat den Graben zwischen den Covid-19-Fanatikern und den Covid-19-Gegnern noch weiter vertieft. Sie hat den Graben zwischen den BRD-System-Anhängern und den BRD-Kritikern noch weiter vertieft. Sie hat den Graben zwischen den Linken und den Rechten noch weiter vertieft. Sie hat den Graben zwischen Impf-Anhängern und Impf-Gegnern weiter vertieft. Sie hat den Graben zwischen Nihilisten und Gottgläubigen weiter vertieft. Und so weiter.

Es ist erschreckend: der Graben zwischen den Gruppierungen „für“ und „wider“ wird immer tiefer. Er zieht sich durch die ganze Gesellschaft, durch Kollegenkreise, Freundeskreise, Familien. Es ist nicht mehr so, dass man die Meinung und Haltung des anderen akzeptiert und toleriert, nein: der andere wird zum Feind, mit dem man nichts mehr zu tun haben will, obwohl man vielleicht ein ganzes Leben lang eng miteinander befreundet war.

Die Fähigkeit, die Dinge locker zu nehmen, gelassen zu reagieren, vielleicht sogar mit einer Portion Humor,  nimmt in unserer Gesellschaft immer weiter ab. Das Klima wird immer verbissener, immer feindseliger, immer hasserfüllter. Man muss Stellung beziehen. Und wenn man dann Stellung bezieht, ist man entweder der Freund des einen oder sein Feind. Dazwischen gibt es nichts.

Man kann das Ganze mit einer Ehe bezeichnen, die sehr schlecht ist und zum Ende zugeht, in der es nur noch Streit zwischen den Ehepartnern gibt und man gegeneinander kämpft. Die Trennung und Scheidung ist unvermeidbar. Es kann erst dann wieder Frieden einkehren, wenn der Schritt der Trennung und Scheidung vollzogen ist.

Müssen auch wir uns als Gesellschaft trennen und scheiden? Können wir nicht als eine Menschenfamilie friedlich zusammenleben, uns und unsere Meinung gegenseitig wertschätzen und akzeptieren? Wo ist die Liebe geblieben, die uns einst verbunden hat? Ist sie womöglich gestorben? Wenn sie noch nicht gestorben ist, ist sie jedoch in Gefahr! Wie oft fahren wir dem anderen über den Mund, werfen ihm Fehlverhalten und Unvermögen vor, ja, würden ihn sogar manchmal gerne an die Wand klatschen. Im positiven Fall entschuldigen wir uns später. Im negativen Fall beharren wir darauf, dass wir recht haben und reden mit dem anderen kein Wort mehr.

Wer ist der Böse und wer ist der Gute? Ist derjenige der Gute, der Geld gibt für eine weltweite Zwangsimpfung? Oder kleidet sich der vermeintlich Gute nur in das Gewand des Guten und ist in Wirklichkeit der Böse? Auch hierin geraten die Menschen in Streit, denn die einen sehen in dem vermeintlichen Guten wirklich den Guten, während die anderen den Bösen erkennen. Beide Seiten sind beinhart in ihren Ansichten und stehen sich nicht selten feindselig gegenüber.

Es ist in unserer heutigen Gesellschaft schwer, die Guten von den Bösen zu unterscheiden und umgekehrt. Wer meint es wirklich gut und wer ist wahrlich ein guter Mensch? Ist der, der nett lächeln kann und sich für Frieden einsetzt, per se auch schon ein guter Mensch? Oder ist der, der nicht lächelt und streng davon spricht, dass wir alle eins sein müssen, per so schon ein schlechter Mensch? Es ist fast unmöglich, wenn man den Menschen nicht näher kennt, zu entscheiden, ob es sich um einen guten oder schlechten Menschen handelt, der es gut oder schlecht mit uns meint. Um eine solche Entscheidung zu fällen, müsste man in die Privatsphäre des Menschen schauen und Fragen nachgehen, – z.B.: „Wie ist sein Sexualleben? Ist es sauber oder pervers? Treibt er es gar mit unschuldigen Kindern?“ oder: „Wie ist seine Beziehung zu Gott? Ist Gott für ihn tot? Ist für ihn der Mensch das Maß aller Dinge? Und, wenn Gott für ihn tot ist, glaubt er dann, dass er sich alles erlauben kann? Lügt und betrügt er daher ungeniert und ermordet er gewissenlos andere, die seinen Zielen im Wege stehen?“

Eines ist ganz klar: Wer sexuell ein Perversling ist, kann niemals ein guter Mensch sein! Wer seine Frau und Kinder schlägt oder missbraucht, kann niemals ein guter Mensch sein! Wer Satansmessen vollzieht und unschuldige Kinder dabei opfert, kann niemals ein guter Mensch sein! Wer Menschenblut trinkt und Menschenfleisch isst, kann niemals ein guter Mensch sein! Mag er sich der Öffentlichkeit auch als Gutmensch präsentieren, indem er große Geldbeträge für arme Menschen spendet.

Und auch wenn so manche Menschen damit ein gewisses Problem haben: Wer sagt: „Gott ist tot! Es lebe der Mensch, der neue Gott!“ kann niemals ein guter Mensch sein. Wer über Gott lästert und ihn verspottet, kann niemals ein guter Mensch sein. Wer den Teufel oder Dämonen anbetet und ihnen in Satansmessen opfert, kann niemals ein guter Mensch sein. Wer dem Teufel seine Seele verschreibt bzw. verschrieben hat, kann niemals ein guter Mensch sein. Mag er sich auch öffentlich als Philanthrop bezeichnen und Millionen für caritative Zwecke spenden.

Was wir brauchen, ist eine Welt ohne sex-, geld- und machtgierige Perverslinge und Gottesleugner bzw. Gotteslästerer, die sich dem Teufel verschrieben haben und deren Seelen so schwarz sind wie die finsterste Nacht.

Es geht nicht so sehr um Corona oder Sozialismus, nicht so sehr um Wirtschaftsblüte und Klimaschutzmaßnahmen, sondern es geht um unser Inneres, ob wir ein sauberes Leben führen, saubere Gedanken haben, uns sauber verhalten, d.h. dass wir jederzeit vor Gott treten können und ihm Rede und Antwort stehen können, weil wir wissen, dass wir uns in unserem irdischen Leben in allem sauber, tugendhaft und göttlich verhalten haben.

Das, was jetzt gerade in unserem Land und auf der ganzen Welt abläuft, ist genaugenommen der Kampf zwischen Gott und Teufel bzw. Gottanhänger und Teufelsanhänger. Dieser Kampf ist die innere Essenz aller äußeren Kämpfe, die derzeit stattfinden: im Corona-Kampf, im Wirtschaftskampf, im Finanzkampf, im Glaubenskampf, im Politikkampf, im Klimakampf, im Friedenskampf usw.

Jeder von uns ist gefordert, in sich zu gehen und festzustellen, für wen oder was er sich einsetzt bzw. kämpft. Systemkritiker, die nur darauf aus sind, möglichst hohe Clicks mit ihren Youtube-Videos oder Twitter-Beiträgen zu erzielen, werden getrieben von Egoismus, Gier und Macht, auch wenn sie sich scheinbar für das Gute in der Welt einsetzen. Politiker, die nur darauf aus sind, Karriere zu machen und abzusahnen, werden getrieben von Lüge, Karrieregier und Selbstsucht, auch wenn sie behaupten, nur Gutes zu wollen. Schriftsteller, die sich damit brüsten, im Spiegel-Bestseller-Ranking auf Platz 1 zu stehen, sind ruhmsüchtige und geltungssüchtige Egoisten, auch wenn sie einen Teil ihres Honorars für Bedürftige spenden.

Ja, es ist leicht in unserer heutigen Welt, dem Teufel zu dienen, aber es ist schwer, Gott zu dienen, in einer Welt, die vom Teufel beherrscht wird. Sagen wir „ja“ zu Gott! Denn Gott war immer und wird immer sein. Der Teufel aber war nicht immer und folgedessen wird er irgendwann – früher oder später – auch nicht mehr sein. Die einzig wahre und legitime Macht liegt bei Gott!

Danach sollten wir unsere Mitmenschen und alle derzeitigen Prozesse in unserer Gesellschaft betrachten: Dienen Sie Gott? Oder dienen Sie dem Teufel? Es geht um die Essenz und nicht um die sichtbare Bühne. Wenn auf der Bühne dafür gekämpft wird, einen Lügner oder eine Lüge, also etwas Teuflisches, zu entlarven, dann ist die Essenz, die bei diesem Kampf am Wirken ist, eine göttliche, denn die Wahrheit ist „das Licht Gottes“. In diesem Sinne sollten wir alle, die wir für „das Licht Gottes“ kämpfen uns vereinen, ganz gleichgültig ob wir weiß oder schwarz, Christen oder Muslime, Gebildete oder Ungebildete, indigene Deutsche oder Migranten sind, ob uns der andere gefällt oder nicht gefällt, ob wir ihn/sie sympathisch finden oder nicht. Was uns alle verbindet ist Gott und sein Licht der Wahrheit, für das wir uns mit unserem ganzen Mut einsetzen.

Gemäß dem Motto, wie es Mick Dundee in seinem Film „Crocodile Dundee“ aus dem Jahr 1986 so treffend sagt: „Gott und ich sind Kumpel!“ Damit drückt er aus, dass er den größten und stärksten Schutzbegleiter hat, den es auf der Welt gibt. Wo immer er hingeht, Gott ist bei ihm: wie es sich für einen göttlichen Kumpel gehört. Und das Wort „Kumpel“ meint er nicht abwertend, sondern mit größtem Respekt, sich bewusst seiend, dass er nur ein schwacher Mensch ist gegenüber seinem göttlichen Kumpel. Das sieht man ganz besonders am 2. Teil des Films aus dem Jahr 1988, in dem Mick gegen den Teufel, in Gestalt zweier gewissenloser Drogenbosse, kämpft.

 

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