Frauenkultur –Hüterinnen des Lebens und der Familie

HELEN’S KULTUR-BLOG

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Die Frauenkultur ist ebenfalls, wie die Menschenkultur, eine Ursprungskultur. Man könnte sie auch Weiblichkeitskultur nennen. Sie führt die Menschenkultur weiter, indem sie die Menschheit in zwei unterschiedliche Gruppen einteilt: Frauen und Männer. Jedes Wesen, das in die Menschenwelt hineingeboren wird, definiert sich nicht nur als Mensch, sondern auch entweder als Frau oder Mann. So wissen wir Menschen von Anfang an, welches Geschlecht wir haben, ob wir also Frau oder Mann sind, unabhängig davon, ob wir uns als solche fühlen oder nicht.

Durch die bestehende Frauenkultur bekommen wir als Mädchen bzw. Frauen folgende Grundlageninformationen mit in unser Leben: Wir sind von der Natur so eingerichtet, dass wir aufgrund unseres weiblichen Körpers die für die Fortpflanzung des Menschengeschlechts notwendigen Nachfahren empfangen, austragen und gebären sowie aufziehen können. Wir haben nicht nur die für die Empfängnis notwendigen Geschlechtsorgane, sondern auch einen monatlichen Eisprung, eine Fruchtblase usw. Wir sind fähig, unsere Leibesfrucht zu gebären. Daneben haben wir für das Säugen unseres Babys eine Brustdrüse. Ob wir Frauen jemals Kinder bekommen oder nicht, wir sind von Natur aus so angelegt, dass wir Kinder bekommen können. Zudem sind wir an die Frauenkulturstruktur angebunden und erhalten laufend Impulse von ihr, wie wir uns verhalten sollen, was erlaubt ist und was nicht, was möglich ist und was nicht usw.

Es gibt nun in unserer Gesellschaft Männer, die einen Männerkörper haben, sich jedoch als Frauen fühlen. Es kommt immer wieder vor, dass sich diese zu Frauen umoperieren lassen und scheinbar eine Ähnlichkeit mit einem Frauenkörper haben. Sie werden jedoch niemals wirkliche Frauen sein! Sie werden niemals einen natürlichen Eisprung haben, sie werden niemals auf natürliche Weise Kinder austragen können, sie werden niemals eine Brustdrüse haben und Babys stillen können. Und sie werden niemals das Bewusstsein von Frauen haben, die von Geburt an einen weiblichen Körper haben. Warum? Weil sie keinen Anschluss an die Frauenkulturstruktur haben und von dieser keine Impulse erhalten. Dies hat zur Folge, dass ihr Verhalten unnatürlich weibisch und gekünstelt ist und nicht dem natürlichen Verhalten von Frauen entspricht.

Die bestehende Frauenkultur vermittelt Frauen zudem, dass es ihre Aufgabe ist, ihre Säuglinge und Kleinkinder als Mütter zu betreuen, sie zu hegen und zu pflegen sowie sie zu schützen, damit ihre Brut bzw. ihre Nachkommen gut heranwachsen können, damit aus den Kindern Erwachsene werden, die dann für die weitere Fortführung des Menschengeschlechts sorgen können. Man sieht daran, dass die Menschenkultur und die Frauenkultur eng zusammenhängen. Es geht bei beiden um die Erhaltung und Weiterführung des Menschengeschlechts. Die Rolle des Mannes ist in diesem Gefüge Mensch-Frau-Mann ebenfalls ganz klar geregelt. Doch darauf werde ich in einem nächsten Beitrag eingehen.

Gemäß der Frauenkultur erhalten diejenigen Frauen, die bereits älter bzw. im Großmutteralter sind und keine Kinder mehr gebären können, Impulse, ihre Töchter bei der Aufzucht ihrer Kinder zu unterstützen, zu beraten und, wenn erforderlich, zu vertreten. Sofern Sie keine eigenen Kinder bzw. Enkelkinder haben, erhalten sie den Impuls, sich sozial für die Gemeinschaft zu engagieren, d.h. ihre Erfahrungen und Weisheit ihren jüngeren Geschlechtsgenossinnen zukommen zu lassen. Die Mutter von eigenen Kindern wandelt sich zur „Großen Mutter“ einer Gemeinschaft, also zur Mutter bzw. weiblichen Leitfigur von vielen anderen Menschen.

Die bestehende Frauenkulturstruktur regelt auch das Gleichgewicht zwischen weiblicher und männlicher Energie im Zusammenleben der Menschen dieser Welt. Gleiches gilt auch für die Männerstruktur. Frauen sind vom Naturell her mehr herzbetont, sind sanfter, gefühlvoller, weicher, wärmer, fürsorglicher, mütterlicher, ausgleichender – und dementsprechend ist ihre Energie. Männer sind vom Naturell her eher verstandesbetont, sind härter, kälter, gefühlloser, väterlich streng, was man auch im Tierreich oft sehr gut sehen kann, wenn Männchen ihre Nachkommen aus dem Nest werfen oder sogar tot beißen. Es sind die weiblichen Tiere, die ihre Brut beschützen, notfalls auch vor dem Erzeuger.

Indem etwa die gleiche Menge an weiblicher und männlicher Energie ausgestrahlt und in die Welt gelenkt wird, besteht ein Weiblich-Männliches Gleichgewicht. Dieses ist elementar wichtig für das Wirken der Frauenkultur bzw. Männerkultur. Wenn in einer Gesellschaft ein Ungleichgewicht zwischen männlicher und weiblicher Energie herrscht, wird die eine Struktur zu stark und die andere zu schwach. Die stärkere Kulturstruktur wird dann die schwächere, wenn das Ego hinzukommt, unterdrücken.

Es ist eine bekannte Tatsache, dass wir heute in einer männerdominierten Welt leben, in der die männliche Energie vorherrscht und das Männliche glorifiziert wird. Dies führt dazu, dass sich Frauen gegenüber Männern schwächer und minderwertiger fühlen, und dass sie sich infolge dessen vermännlichen, d.h. sie kleiden sich männlich, sie nehmen männliche Verhaltenszüge an, bekommen weniger Kinder oder gar keine und kümmern sich nicht mehr wie in der ursprünglichen Frauenkultur angelegt, um ihre „Brut“, geben diese in Kindertagesstätten oder in den Hort, um selbst einen Beruf ausüben zu können wie die/ihre Männer.

Da sie unterbewusst darum wissen, dass sie damit der von der Natur eingerichteten Frauenkultur entgegenwirken, haben sie immer wieder ein schlechtes Gewissen und leiden darunter, eine schlechte Mutter zu sein. Denn die Frauenkultur hat es so eingerichtet, dass Frauen ihr Glück darin finden, ihre Kinder zu hegen und zu pflegen, für die Familie da zu sein und sich im häuslichen Bereich zu entfalten. Wenn Frauen ihrer natürlichen Aufgabe nicht folgen, sind die Konsequenzen immer ein schlechtes Gewissen – sofern die Frauen nicht schon so verdorben sind, dass sie kein Gewissen mehr haben.

Die heute bestehende Frauenkultur ist durch das Ego, den Egoismus und die Egozentrik verseucht. Frauen müssen sich in einer männerbetonten Welt der Männerkultur unterwerfen, sich ihr anpassen und ihren Regeln folgen. Sie wollen und müssen so sein wie Männer, um von Männern akzeptiert zu werden. Sie müssen das tun, was die Männer von ihnen wollen und das hat sehr viel mit Sexualität zu tun, also sexy sein, sexuell jederzeit verfügbar sein, niedere sexuelle Praktiken beherrschen usw. Und zu alledem: sie müssen auch noch für die Männer arbeiten.

Dies wirft die Frage auf: Wie konnte es zu einem solchen energetischen Ungleichgewicht zwischen Frauenkultur und Männerkultur kommen? Dies war doch von Anfang an nicht so, sondern entwickelte sich erst im Laufe der Jahrhunderte bzw. Jahrzehnte. Um dies zu verstehen, müssen wir uns bewusst sein, dass der Verstand das Instrument des Egos ist. Und da Männer verstandesmäßig betont sind, sind bzw. waren sie immer offener für die Macht und Kraft des Egos, des Egoismus und der Egozentrik. Sie waren und sind es, die Kriege anzetteln und Kriege führen, nicht die Frauen. Egoismus und Egozentrik sind in der Männerwelt wesentlich stärker ausgeprägt als in der Frauenwelt, was nicht heißt, dass es in der heutigen Frauenwelt nicht auch Egoismus und Egozentrik gibt.

Wir müssen uns bewusst sein, dass wir nicht nur in einer absolut verstandesberrschten Welt leben, sondern in einer Welt, in der es als schwächlich gilt, herzensbetont zu leben. Nichts ist in den letzten Jahrhunderten und Jahrzehnten so verunglimpft worden wie das Herz, über das die Egoisten und Egozentriker nur abfällig lächeln. In der ursprünglichen Frauenkultur spielte das herzbetonte Leben und Wirken jedoch immer eine zentrale Rolle. Um fürsorglich sein zu können, braucht es Herz, um verständnisvoll sein zu können, braucht es Herz, um mitfühlend sein zu können, braucht es Herz, um verzeihen zu können, braucht es Herz, um einem anderen Gutes zukommen zu lassen, braucht es Herz. Es braucht nicht Taktik, nicht Wissen und immer mehr Wissen, nicht Gutachten um Gutachten, nicht Universitätsstudium und Masterstudium! Das alles sind Instrumente des Verstandes und damit des Egos.

Es sind die Wesen der heutigen, egobetonten Männerwelt, die die Herzenskultur der Frauen schädigen bzw. zerstören, um in Beziehungen und Familien an den Hebeln der Macht zu sitzen. Sie zwingen die Frauen sich unterzuordnen oder nach ihren Regeln zu leben. Dazu wenden sie Methoden an, mit denen sie die Herzen der Frauen brechen und ihnen ihre Würde nehmen. Eines ist das Verprügeln, das andere ist die Vergewaltigung, ein weiteres ist der Psychoterror.

Unzählige Frauen sind heute gebrochen – gebrochen dadurch, dass ihre Männer sie ständig verprügeln, dass sie von Männern unsittlich behandelt werden, dass sie missbraucht werden, dass sie die Schmach einer Vergewaltigung erleben müssen, dass sie gezwungen werden, zu arbeiten und Geld zu verdienen, ihre Kinder in fremde Hände zu geben, dass sie nur akzeptiert werden, wenn sie sich vermännlichen und erfolgreich sind. Unzählige Frauen leiden darunter, dass sie nicht gemäß der natürlichen Frauenkultur leben können und dürfen und nicht das entfalten können, was Frau-Sein wirklich bedeutet. Daran hat auch die sogenannte Emanzipation nicht wirklich etwas verändert. Denn die Vorherrschaft der männlichen Energie besteht weiter und verhindert das, was wir brauchen: ein Gleichgewicht, eine Ausgewogenheit zwischen weiblicher und männlicher Energie.

Gott sei Dank, gibt es heute immer mehr Frauen, die sich wieder auf ihr Frau-Sein berufen, keine Hosen mehr, sondern bevorzugt Röcke und Kleider tragen, ihre kurzen, maskulinen Haarschnitt wieder aufgeben und sich die Haare wachsen lassen, wieder selbst ihre Kinder betreuen und aufziehen, auch wenn ihre Familie dadurch sparsamer leben muss, die wieder selbst ihr Gemüse im Garten anbauen und zur Selbstversorgung ihrer Familie beitragen, die wieder Wert darauf legen, ein ethisch und moralisch korrektes Leben zu führen und ihre Kinder in diesem Sinne erziehen, Frauen, die selbstbewusst und würdevoll im Leben stehen. Dadurch stärken sie die Frauenkultur und tragen dazu bei, dass die Waage zugunsten der Frauenkultur nach oben geht.

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© Copyright des Artikels und der Fotos liegt bei Helene Walterskirchen www.helene-walterskirchen.de