Ist das Christentum mehr als ein Religions-Modell?

von Helene Walterskirchen:

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Das Christentum hat Hochzeiten erlebt und ebenso auch Niedergänge. Wir befinden uns heute in einer Zeit des Niedergangs. Verschiedene elitäre Gruppierungen, u.a. im Bereich der sophistischen Freimaurer, Sozialisten und Kommunisten haben sich zum Ziel gesetzt, das Christentum zu zerstören bzw. so zu verändern, dass es mit den anderen Weltreligionen verschmilzt und sich so eine Eine-Welt-Religion bildet. In dieser neuen Religion gibt es keinen Gott mehr, sondern der Mensch ist der neue Gott – natürlich nicht der normale Mensch, sondern der Freimaurer-Mensch, denn nur ihm steht, nach Ansicht der Freimaurer, das Prädikat „Mensch“ zu. Alle anderen sind nur auf der Stufe von unvollkommenen und sündigen „Tiermenschen“.

Um ihr Ziel zu erreichen, fahren die „Eine-Welt-Religions-Fanatiker“, die sich in führenden Positionen unserer Gesellschaft befinden und viele Bereiche, insbesondere die Medien, steuern, seit einigen Jahrzehnten einen unglaublichen Zerstörungskurs gegen das Christentum, die weltgrößte Religion, auf. Sie haben nicht nur den Vatikan, also die Kirche von innen, mit Wesen aus ihren Reihen, die sie eingeschleust haben, infiltriert, sondern auch die Menschen dieser Welt manipuliert (und manipulieren sie beständig), indem sie ihnen die Verderbtheit der Kirche vor Augen führen. Zudem verbreiten sie Thesen, dass es weder Gott noch Jesus Christus gibt, sondern dass es sich hierbei um mythologische Erzählungen und Märchen handelt, die im Leben des aufgeklärten Menschen nichts zu suchen haben. Moderne, aufgeklärte Menschen brauchen weder Gott noch Jesus Christus, ja, sie brauchen überhaupt keine Religion. Die einzige Religion, die sinnvoll und nützlich ist, ist der Glaube an den kommunistischen Eine-Weltstaat und seine Führung. Sie sind die neuen Götter (Götzen), die es anzubeten gilt.

Menschen bzw. Christen, die schon etwas älter sind, und noch den Status des Christentums aus den 50er und 60er Jahren kennen, also vor dem unseligen II. Vatikanischen Konzil (1962-65), können den Niedergang des Christentums seitdem am eigenen Leib erleben und mitverfolgen. Was früher der Judenstern war ist heute das Christenkreuz und es würde nicht Wunder nehmen, wenn in nicht allzu ferner Zukunft die Christen verfolgt und als Gefangene in Konzentrationslagern interniert würden.

Es ist unglaublich, wie das Christentum als Religions-Modell verunglimpft wird, so dass immer mehr Gläubige aus der Kirche austreten und sich von Gott und Jesus Christus abwenden. Und bei denjenigen, die darin verbleiben, wird der christliche Glaube immer schwächer, so dass sie zwar noch faktisch Christen sind, aber nicht mehr im Herzen. Die christliche Erziehung in den Schulen und Familien nimmt immer mehr ab oder wird so verfälscht, dass die heranwachsende Generation kaum mehr einen Bezug zum Christentum und zu Jesus Christus hat, war er doch angeblich nur ein Mensch wie jeder andere, ein Prediger, ein religiöser Lehrer und Fanatiker. Das, was Jesus Christus wirklich war, wissen heute die wenigsten.

Es ist deshalb für den wahren aufgeklärten Menschen heute elementar wichtig, nicht blindlings der anti-christlichen Strömung zu folgen, wie sie dem freimaurerischen Plan entspricht, sondern sich mit der wahren Lehre auseinanderzusetzen, sich zu informieren und so die wirkliche Bedeutung des Christentums kennen zu lernen und zu verinnerlichen. Dazu muss man sich mit Werken befassen, die aus den Resten traditioneller christlicher Gruppierungen stammen, denn nur sie zeigen die schrittweise Zerstörung des Christentums auf und auch, welcher Plan dahintersteckt.

Auf diese Weise kann man zu der Erkenntnis kommen, dass das Christentum nicht nur ein Religions-Modell von vielen ist wie z.B. der Islam, der Buddhismus oder der Hinduismus ist, sondern dass es „das Super-Religions-Modell“ ist, wenn man überhaupt von einem Religions-Modell sprechen möchte, denn genaugenommen ist das Christentum viel mehr. Was also ist das Christentum? Hier kann die Autorin nur ihre eigene Meinung wiedergeben:

Es gibt unbestreitbar Gott, den Schöpfer und Herrscher dieses Universums und von allem was ist, Gott, der den Menschen als Adam und aus ihm Eva erschaffen hat. Gott hat aber auch die Engel erschaffen, aus sich, sie sind also Aspekte von ihm. Den Menschen hat er allerdings nicht aus sich geschaffen, sondern aus Materie in Form von Lehm. Er, Gott, hat ihm, seinem Menschengeschöpf, jedoch seinen Lebensatem eingehaucht und ihm eine Seele gegeben. Das unterscheidet die Engel von den Menschen. Beiden jedoch liegt Gott zugrunde und beide beruhen auf Gott.

Aus dem Vorgenannten kann man erkennen, dass Gott ein mehrfältiges Wesen ist, das in seiner innersten Essenz verschiedene Aspekte trägt. Um welche Aspekte es sich handelt, kann man sehr gut an der christlichen Trinität sehen: Gottvater, Gottsohn (Christus) und Heiliger Geist. Diese Trinität befindet sich innerhalb Gottes. Weder die Engel noch der Mensch sind in diese Trinität eingebunden, sondern befinden sich außerhalb davon. Gottvater ist der Schöpfer, Gottsohn ist die Liebe und Heiliger Geist ist das Element, das beide verbindet und trägt und in etwa dem entspricht, was man Bewusstsein nennt. Alle drei sind Zentralmächte, in die die Schöpfungen Gottes eingebunden sind, darunter auch der Mensch.

Der Gottsohn, Christus, hat sich in Jesus Christus als Mensch in dieser Welt inkarniert – auf Wunsch seines Gottvaters. Er hat im Namen Gottes gelehrt, um die Menschen in der Zeit der Dunkelheit zu helfen und er hat seinen irdischen Körper und sein Menschsein geopfert und so Erlösung zu den Menschen gebracht. Er, Christus, der Ausdruck Gottes der göttlichen Liebe ist, hat durch sein Opfer die göttliche Liebe in diese Welt und zu den Menschen strömen lassen. Denn, die größte Liebe ist es, sein Leben für jemanden zu opfern, um das Leben des anderen zu retten. In jedem Gottesdienst, in der Eucharistie, wird dieser Opferakt Christus wiederholt und die Liebe fließt in Form der Hostie zu den Gläubigen. Es ist also ein Akt größter Liebe, dem sich der Gläubige/die Gläubige hingeben und den sie erfahren dürfen. Derjenige, der diesen Akt vorbereitet und vollzieht, ist der Priester – im Namen und Auftrag von Christus.

Wenn der Mensch jetzt behauptet, es gäbe keinen Gott und auch keinen Gottsohn und ebenso keinen Heiligen Geist, ja, er bräuchte diese Trinität überhaupt nicht und sie würde ihn nur einengen, so befindet er sich eindeutig in dem, was man Hochmut nennt. Wie kann der Mensch sich anmaßen zu glauben, er sei befugt, sein eigener Gott zu sein, und er bräuchte den wahren Gott nicht mehr? Weiß er denn nicht, dass es nur einen Gott gibt und dass alle anderen, die sich anmaßen Gott zu sein, nichts als Götzen sind? Wir müssen eines erkennen: Wir leben heute in einer Zeit der Götzenverehrung. Verehrt werden Hollywoodstars, Prinzessinnen, Staatsführer, Milliardäre und viele andere.

Aber eines ist allen Götzen gemeinsam: Sie werden irgendwann vom Sockel gestürzt. Gott jedoch hat ewigen Bestand! Wenn die Menschheit jetzt glaubt, sie habe Gott oder Christus vom Thron gestürzt, so befindet sie sich im größten Irrglauben. Niemand kann Gott bzw. Christus vom Thron stürzen! Aber wer verblendet ist, erkennt nicht, dass er nicht auf dem Thron Gottes sitzt, sondern auf dem Thron des Teufels, der seine Anhänger verlockt, damit sie nicht mehr Gott, sondern ihn, den Teufel, anbeten. Jedoch: Er gibt ihnen nur scheinbar seinen Thron, denn in Wirklichkeit stößt er sie, kaum dass sie darauf Platz genommen haben, hinab in die Hölle. Damit hat er seinen Dienst im Auftrag Gottes erfüllt, der darin besteht, die Menschen in Versuchung zu führen und zu prüfen, inwieweit sie Gott in Demut ergeben sind.

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