Lebenskultur: Friedensaussichten in der Corona-Zeit

von Helene Walterskirchen:

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Es fällt den meisten Menschen gar nicht auf, wieviel Unfrieden in dieser Welt herrscht und wie sehr ein jeder daran mitwirkt, dass dieser Berg immer höher wird.

Derzeit ist es ganz besonders das Thema „Corona-Virus“, das täglich Unmengen von Unfrieden erzeugt und das Wachstum des Unfriedensberges fördert.

Es geht um die Schuldverteilung. Wer ist schuld, dass es den Corona-Virus gibt, dass er sich ausbreiten konnte und zu all den Restriktionen führt, die wir heute haben? Wer ist der Böse, der uns die Pandemie eingeschleppt hat und der sie nicht aufgehalten hat, der sie nicht richtig eingeschätzt hat, der geschlafen hat – ob absichtlich oder unabsichtlich?

Unzählige Menschen heute haben Angst vor dem Virus, ihn zu bekommen, krank zu werden, zu sterben. Die Mainstream-Medien führen uns täglich vor Augen, in welcher Gefahr wir alle sind, wie viele Menschen schon erkrankt sind und wie viele schon gestorben sind. Die Angst geht um in Deutschland, auf der ganzen Welt, denn die Pandemie wütet in allen Ländern der Erde.

Oder ist alles nur eine Fata Morgana, eine Art Albtraum, in dem wir uns befinden? Und wachen wir vielleicht morgen wieder daraus auf und alles ist wie immer? Keiner weiß es. Alle tappen im Dunkeln. Sicherlich jedoch nicht diejenigen, die das Virus in Umlauf gebracht haben – mit einer Absicht. Man konnte aus den Medien erfahren, dass das Virus als Kampfwaffe in einem chinesischen Labor entwickelt worden ist. Doch das Motiv dahinter ist uns allen nicht klar. Georgia Guidestones und die drastische Reduzierung der Menschheit? Bildung eines Eine-Welt-Staates nach dem Vorbild des kommunistischen Chinas? Oder einfach nur ein dummer Zufall?

Aber wer glaubt schon an Zufälle? Hinter allem steckt stets eine Absicht. Dumm, wenn man diese Absicht nicht kennt oder durchschauen kann, wenn sie unsichtbar für die breite Menschheit angelegt ist.

Jeder fragt sich heute: Wird mich der Virus treffen? Oder nicht? Wird er meine Angehörigen treffen? Was kann ich tun, um nicht vom Virus getroffen zu werden? Wie kann ich meine Angehörigen schützen? Viren sind nicht durch einen Abstand von 1,5 Meter abzuhalten; sie sind ebenso nicht durch eine Ausgangssperre abzuhalten, wenn man dennoch einkaufen gehen muss, wenn man in Pflegeberufen arbeiten muss usw. Viren sind in der Luft; der Wind treibt sie überall hin. Sie sind an jeder Türklinke, an jeder Tasse, an jedem Löffel, an jedem Buch, an jeder Tastatur, in jedem Raum, in jedem Gebäude. Sie gedeihen prächtig! Überall! Trotz Desinfektionsmittel.

Das heutige Leben mit dem Corona-Virus ist wie ein Russisch Roulette. Man weiß nicht, wer von der tödlichen Kugel getroffen wird. Oder ist die Kugel im Revolver möglicherweise nur eine Platzpatrone?

Wer kann angesichts der turbulenten Zeiten der Corona-Krise noch sagen, dass er in Frieden ist? Man kann keinen Frieden in sich finden, weil man mit dem Elementarsten im Unfrieden ist: dem jetzigen Welt- und Lebens-System, das zu dem geführt hat, was wir heute haben. Und das möglicherweise noch Entwicklungen in der nächsten Zukunft für uns bereithält, gegen die alle, die heute herrschen, harmlos sind.

Wer heutzutage glaubt, dass er zwar Angst hat, aber sonst eigentlich in Frieden ist, der irrt sich, denn Angst ist Unfrieden und birgt in sich sehr viel Unzufriedenheit. Angst ist ein Zustand wie sich auf dem Glatteis zu bewegen, keinerlei Sicherheit und Stabilität mehr zu haben, weder im Außen noch in sich selbst. Man fühlt sich allein gelassen, ohne Schutz, ohne Halt, ohne Geborgenheit. Wird man morgen noch zu essen haben? Wird man morgen noch gesund sein? Was soll das alles? Warum sagt niemand, was Sache ist, was hinter dem Ganzen steckt?

Man erkennt, dass die Politiker genauso unwissend und hilflos sind wie man selbst. Das ernüchtert. Man erkennt: auf sie kann man sich nicht wirklich verlassen. Sie haben genauso ihre Mühe, sich auf dem Eis zu halten wie man selbst. Ihre Scheinfassade der Macht, von der man bisher geblendet wurde, zerfällt in Staub und Asche wie eine Skulptur, die von einer Bombe getroffen wurde.

Und doch muss es Wesen geben, die die Wahrheit hinter dem Vorhang auf der Corona-Bühne kennen, die das Ganze inszeniert haben. Dass sie die Menschheit im Unklaren lassen, macht viele wütend. Und der Berg des Unfriedens auf der Erde wächst und wächst!

Damit nicht jeder Mensch dazu beiträgt, den Unfriedensberg täglich weiter aufzutürmen, muss er selbst etwas tun. Was können und müssen wir tun?

  1. Wir müssen aufhören, uns vor dem Corona-Virus zu ängstigen und dürfen nicht darin verfallen, wie erstarrt vor der Schlange zu sitzen, die uns verschlingen will.
  2. Wir müssen uns an die Situation von heute anpassen und uns daran erinnern, dass der Mensch eine wunderbare Eigenschaft hat: er ist von Natur aus sehr anpassungsfähig. Diese Fähigkeit müssen wir wieder aktivieren und nutzen.
  3. Wir müssen gewisse Hygienevorschriften einhalten, z.B. Hände desinfizieren nach dem Einkauf, nicht zu nahe an Menschen herangehen, die wir nicht kennen, keine fremden Utensilien verwenden, wie Kugelschreiber bei der Post, öffentliche Telefone usw.
  4. Wir müssen unser Mitgefühl für andere wieder stärker aktivieren und nicht nur für unser Wohl, sondern auch für das der anderen mitschauen. In Notzeiten haben Menschen immer mehr aufeinander und füreinander geschaut als in Wohlstandszeiten, wo sich jeder selbst der nächste war.
  5. Wir müssen (wieder) lernen zu improvisieren, wieder mehr zu handwerkern, zu basteln, zu nähen, Dinge zu reparieren, uns selbst durch unsere Gärten/Gemeinschaftsgärten mit Gemüse, Beeren und Grün zu versorgen usw.
  6. Wir dürfen nicht in eine Depression und Stagnation verfallen. Wir dürfen aber auch nicht euphorisch sein und davon ausgehen, dass alles in kurzer Zeit wieder so ist wie vorher. Wir müssen uns auf eine veränderte Zeit einstellen und sogar davon ausgehen, dass diese länger dauern kann.
  7. Anstatt pessimistisch in die Zukunft zu schauen, sollten wir uns bewusst sein, dass es zu allen Zeiten schwierige, manchmal sogar sehr schwierige Phasen in der Menschheitsgeschichte gegeben hat mit dem Ergebnis, dass nach dem Tal auch immer wieder der Weg nach oben geführt hat. Wenn wir jetzt in ein Tal hineingehen oder vielleicht sogar schon mitten drin sind, wird auch wieder die Zeit kommen, wo wir aus dem Tal herausgelangen und wieder zum Aufstieg kommen.
  8. Seien wir zuversichtlich und vorsichtig, jedoch nicht übervorsichtig; seien wir positiv und keinesfalls negativ in unserer gesamten Haltung; verlernen wir nicht, freundlich mit anderen zu sein (trotz Kontaktabstand), auch das Lachen sollten wir in dieser unsteten und schwierigen Zeit nicht verlernen.
  9. Seien wir wachsam und aufmerksam in dieser Zeit, seien wir kooperativ und engagiert, und folgen wir den Kräften, die das Gute für uns Menschen, die Gesellschaft und die Erde wollen. Wir sollten nicht davon laufen oder uns davon stehlen vor der Verantwortung, die wir als Menschen in dieser schwierigen Zeit haben – gegenüber uns selbst, unseren Mitmenschen, allen Geschöpfen und dieser Erde.
  10. Erkennen wir: das Leben geht weiter. Das Corona-Virus & Co. ist nicht das Ende des Lebens und auch nicht das Ende der Welt. Im Laufe der Äonen hat es auf der Erde und im Leben der Menschen viele einschneidende Veränderungen gegeben. Danach ist es stets weiter gegangen, zumeist sogar besser. Fürchten wir uns also nicht vor der Zukunft, sondern freuen wir uns darauf!

Wenn wir uns dieser 10 Punkte bewusst sind, stellen wir in dieser Unfriedenszeit immer wieder Frieden in uns selbst und mit dem, was man Lebensschicksal nennt, her. Wir erkennen dann, dass wir kein Grundrecht auf ein dauerhaft glückliches Leben im Wohlstand haben, sondern dass das Lebensschicksal zu allen Zeiten den Menschen viele Prüfungen und Herausforderungen beschert. Wenn wir jetzt durch die langen Jahre des Wohlstands und (scheinbaren) Friedens etwas verwöhnt geworden sind, so sollten wir dankbar für diese Zeit sein und nicht erwarten, dass dies bis in alle Ewigkeiten so weitergehen muss. Denken wir an unsere Vorfahren zurück, die alle ein sehr bewegtes Lebensschicksal gehabt haben und auch mit vielen Schwierigkeiten und Problemen zu kämpfen hatten – in ihrem eigenen Leben wie im öffentlichen Leben.

Indem wir unser Lebensschicksal annehmen, kommen wir in Frieden: mit Gott (oder sonst einer himmlischen Macht), mit dem Leben, mit unseren Mitmenschen, mit uns selbst.

Oder hatten wir vom Leben etwas anderes erwartet? Dann sind wir natürlich mit dem jetzigen Zustand der Pandemie, so wie er in unserer Welt herrscht, unzufrieden und in Unfrieden.

 

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