Mobilfunkexperte Ulrich Weiner kämpft für eine strahlungsfreie Welt


Uli Weiner (Bildquelle: Helene Walterskirchen)

Wenn man an einen Kämpfer denkt, stellt man sich einen Menschen vor, der eine ernsthafte, kämpferische, verbissene, harte und zu allem bereite Miene hat. Ein Kämpfer ist keinesfalls freundlich und schon gar nicht ist er umgänglich, wie der nette junge Mann von nebenan. Ulrich Weiner, kurz Uli genannt, ist ein lächelnder, freundlicher Kämpfer, den manche Menschen auf den ersten Blick unterschätzen und von dem sie glauben, sie könnten ihn in ihre Tasche stecken. Ja, Uli Weiner ist ein Kämpfer, ja, er geht mit einem freundlichen Gesicht durchs Leben oder besser gesagt: er bewegt sich mit einem netten Lächeln, das nicht aufgesetzt wirkt, sondern aus seinem Herzen kommt, im Schlachtfeld der Mobilfunkstrahlungswelt.

Man kann einem so freundlichen Menschen nicht böse sein, man kann ihn allenfalls als etwas naiv bezeichnen, nicht so ganz für diese Welt gemacht, in der die Egos miteinander konkurrieren und sich gerne eines auswischen. Nein, der Typ fürs Auswischen ist Uli Weiner nicht; er ist gradlinig. Mit seiner freundlichen Art öffnet er sich die Herzen der Menschen, die in einer kalten Welt leben, wo nur wenig gelächelt wird und die sich nach etwas Wärme und Geborgenheit sehnen. Bei ihm fühlt man sich warm und wohlig – und darf etwas erleben, was man Kompetenz nennt, nicht ein bisschen Kompetenz, sondern eine große Kompetenz.

Uli Weiner ist sozusagen die Funkleidenschaft mit in die Wiege gelegt worden: Bereits mit 10 Jahren machte er erste Funkexperimente mit Walkie-Talkies; mit 14 Jahren bestand er die Prüfung zum Amateurfunker und war damit einer der Jüngsten auf diesem Gebiet; mit 15 Jahren baute er sein eigenes Funkfahrrad; mit 16 Jahren machte er seine Lehre zum Kommunikationselektroniker mit Fachrichtung Funktechnik; mit 18 Jahren gründete er sein eigenes Unternehmen für den Verkauf von Mobilfunktelefonen, Handys und ISDN-Telefonanlagen – mit 20 Jahren war er Chef eines erfolgreichen Unternehmens mit 20 Mitarbeitern. Ein klassischer Karriereaufstieg in der egobetonten Mobilfunkwelt!

Mit Mitte Zwanzig kam das abrupte Ende: Zusammenbruch am Frankfurter Flughafen, verbunden mit massiven Sehstörungen, Sprach- und Herzrhythmus-Störungen. Er kam in die Notaufnahme des Krankenhauses. Die Untersuchungen ergaben: Hypersensibilität gegenüber Mobilfunkstrahlung.

Uli Weiner ist kein Typ, der den Kopf hängen lässt oder aufgibt. Er suchte nach Wegen, wie er weiter in der Geschäfts- und Strahlungswelt leben und arbeiten kann. Er stellte die Telefonanlage und die Computer in seiner Firma auf Kabel um und verzichtete auf sein Handy. Sein Gesundheitszustand verbesserte sich schlagartig zum Positiven.

Worauf er jedoch keinen Einfluss hatte, war der bundesweite Ausbau der Mobilfunknetze und der Siegeszug der Handys. Die Strahlung kam nun nicht mehr von eigenen Geräten, sondern primär von außen, d.h. jedes Mal, wenn er unterwegs war, ob auf Autobahnen, am Flughafen oder in Gewerbegebieten, prasselte die unsichtbare Strahlung auf ihn ein. Die Symptome, die sich zeigten, waren stets die gleichen: Es begann mit Sehstörungen, Konzentrationsstörungen, Desorientierung, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen und dehnte sich dann auf den ganzen Körper aus in Form von Mattigkeit und Energielosigkeit. Je länger er sich in der Strahlungswelt aufhielt, desto mehr steigerten sich die Symptome. Verließ er die Strahlungswelt und kam in sogenannte „Funklöcher“, reduzierten sich die Symptome schlagartig und bereits nach ein bis zwei Tagen war sein Zustand wieder völlig normal. Seit mehreren Jahren lebt er permanent in einem dieser Funklöcher mitten im tiefsten Schwarzwald, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, in einem Wohnwagen.

Uli Weiner hat das eigene Schicksal zum Anlass genommen, sich eine Homepage aufzubauen, in der er über die Gefahren der Mobilfunkstrahlung informiert und aufklärt. Er hat dazu eine Datenbank über die wichtigsten Inhalte aus Gutachten, Studien, Krankenkassenberichten, Gesetzestexten, Gerichtsurteilen, Zeitungsartikeln usw. erstellt und aktualisiert sie ständig. Weiterhin ist er Anlaufstelle für alle Menschen, die an ernsthaft an der Strahlungsbelastung leiden und mehr darüber wissen wollen bzw. Hilfe suchen.

Aber auch Interessengruppen, die sich dagegen wehren, dass in ihrer Nachbarschaft ein Mobilfunkmast aufgestellt wird, wenden sich an ihn und laden ihn zu einem Vortrag ein. Immer häufiger melden sich auch Firmenchefs oder leitende Angestellte bei ihm, die mutmaßen, dass die zunehmenden und häufigen Erkrankungen ihrer Mitarbeiter mit der starken Mobilfunkstrahlung im Unternehmen zu tun haben. Auch von Schulen wird er gerne eingeladen, um vor den Schülern Vorträge über die Gefährlichkeit der Mobilfunkstrahlung verbunden mit den Gefahren der Smartphonesucht zu halten. Denn auch in Sachen Smartphone ist Uli Weiner ein Experte.

Uli Weiner ist als Mobilfunkstrahlungs-Aufklärer fast so etwas wie ein Star, dessen Bekanntheitsgrad immer weiter wächst. Er tut, was er kann, muss sich jedoch bei allem nach dem eigenen Befinden richten, denn nach jedem Ausflug in die Strahlungswelt braucht er einige Tage im Wald, um wieder klar und gesund zu werden. Nur dort kann er sich ohne Strahlenschutzanzug bewegen, ansonsten kennen ihn alle nur mit seinem silbergrauen Anzug, oft dazu noch die Kapuze über den Kopf und die Kappe gezogen. Er sieht aus, als käme er aus einem Atomreaktor. Diesen Schutzanzug trägt er bei Vorträgen, bei Interviews, bei Talk-Shows, bei Meetings. Er muss sich keine Gedanken um sein Outfit machen, ob er eine Jeans mit Blazer oder einen Nadelstreifenanzug trägt, denn sein Schutzanzug ist allround.

Bei allem bleibt Uli Weiner immer derselbe: Freundlich, mit einem herzlichen Lächeln, einem leicht verschmitzten Gesicht, einem warmen und offenen Blick, der Verständnis signalisiert, aber auch Geduld, zuhören können, mitfühlen können. Ihm liegt am Herzen, die Menschen draußen in der Welt darüber zu informieren, was in Sachen Mobilfunknetz wirklich vor sich geht, denn die Medien, so seine Erfahrungen, informieren grundsätzlich gerne geschönt – zu Gunsten der Regierungen und der Mobilfunkkonzerne. So ist es nicht verwunderlich, dass er immer wieder unsachlich angegriffen und verleumdet wird, als Spinner, als Hypochonder, als Querdenker. Ob solcher Unfairness würde manch anderer wütend werden und zurückschießen. Nicht Uli Weiner. Sein Lächeln wandelt sich zu innerer Stärke, mit der er die Kanonen, die auf ihn abgefeuert werden, abwehrt. Er hat gelernt, sich mit allem zu arrangieren und darin seinen Raum zu schaffen, aus dem heraus er agieren und etwas zum Positiven bewegen kann.

Der größte Wunsch von Uli Weiner: die stärkste Strahlungsbelastung aus dem Haushalt und den Büros entfernen. Und er verweist dazu auf einen Warnhinweis der Telekom auf ihren W-LAN-Routern, nämlich, dass diese weder in Kinderzimmern, Schlafzimmern noch in Aufenthaltsräumen angebracht werden dürfen. Seiner Ansicht nach zählen auch Büros zu Aufenthaltsräumen – zwar nicht zu privaten, sondern zu beruflichen -, da sich dort Arbeitnehmer aufhalten. Die meisten Menschen sind sich, so Uli Weiner, der Gefährlichkeit des W-LAN-nicht bewusst. Die Telekom jedoch schon, wie man aus ihren Warnhinweisen in den Betriebsanleitungen entnehmen kann.

Was empfiehlt Uli Weiner? „W-LAN herausnehmen und auf Festnetz umstellen, das portable Telefon gegen ein Kabeltelefon austauschen, den PC oder Laptop verkabeln und ebenso das Handy bzw. Smartphone; diese zudem auf Flugmodus umstellen oder sogar ganz ausschalten. Das ist der erste und wichtigste Schritt, um zu Hause oder im Büro die größten Strahlungsquellen zu beseitigen -natürlich nur, wenn das auch die Nachbarn machen, denn sonst ist man weiterhin der Strahlung, die von nebenan, unten oder oben kommt, ausgesetzt.“

Wollen Sie mehr über die Entwicklungen und Gefahren der Mobilfunkstrahlung wissen und wie man sich ein möglichst strahlungsfreies Umfeld schafft? Dann schauen Sie auf die Homepage von Ulrich Weiner und informieren Sie sich dort. Zudem bietet er auch einen regelmäßigen Newsletter an und informiert zeitnah über aktuelle Entwicklungen: www.ulrichweiner.de


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Uli Weiner bei einem Vortrag (Bildquelle Uli Weiner)

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